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/ 11.06.2013
Thomas M. J. Möllers

Die Rolle des Rechts im Rahmen der europäischen Integration. Zur Notwendigkeit einer europäischen Gesetzgebungs- und Methodenlehre

Tübingen: Mohr Siebeck 1999; VIII, 119 S.; brosch., 68,- DM; ISBN 3-16-147241-1
Die Rolle des Rechts wird häufig als ein selbstverständlicher Faktor der europäischen Integration angesehen – man denke nur an die Ausarbeitung einer gemeinsamen Grundrechtscharta. Der Autor nimmt sich in seiner Studie der dafür notwendigen Voraussetzungen an und hebt insbesondere die Standardisierung bei der Gesetzgebung und Rechtsprechung hervor. Aus dem Inhalt: § 1 Die Europäische Gemeinschaft auf ungeklärtem Wege; §2 Gemeinsame Aufgaben, Wege und Ziele der Europäischen Völker; §3 Elemente einer europäischen Gesetzgebungs- und Methodenlehre: 1. Europäische Gesetzgebungslehre des nationalen Gesetzgebers: a) Intensive Beschäftigung mit dem Regelungszweck des neuen europäischen Rechts; b) Rechtsangleichung bei nicht vorhandenem nationalen Recht; c) Rechtsangleichung bei gewachsenen nationalen Rechtsstrukturen. 2. Anforderungen an die nationale juristische Dogmatik: a) Die Pflicht zur Begründung von nationalen Urteilen; b) Die Auslegung von Gesetzen. §4 Vielleicht der wichtigste Baustein – Sprache als Mittel der Verständigung.
Oliver Lembcke (OL)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 3.1 Empfohlene Zitierweise: Oliver Lembcke, Rezension zu: Thomas M. J. Möllers: Die Rolle des Rechts im Rahmen der europäischen Integration. Tübingen: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10990-die-rolle-des-rechts-im-rahmen-der-europaeischen-integration_12993, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 12993 Rezension drucken
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