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/ 31.05.2013
Leo Brawand

Die Spiegel-Story. Wie alles anfing

Düsseldorf: Econ Taschenbuch Verlag 1995; 240 S.; 15,90 DM; ISBN 3-612-26212-2
Der Spiegel spielte schon in den ersten Jahren nach seiner Gründung 1946 eine Sonderrolle in der deutschen Presselandschaft. Warum dies so war und auf welche Weise diese Zeitschrift, die "im Grunde genommen eine Schnapsidee des sich nach dem Ende der Kampfhandlungen langweilenden Majors Chaloner [war]" (16), die erste Phase ihrer Existenz überstand, beschreibt der langjährige Spiegel-Reporter und Chefredakteur während der Spiegel-Krise in seinem Buch. Die ausschlaggebende Rolle einiger britischer Besatzungsoffiziere wird dabei ebenso deutlich wie der Aufbruchsgeist, der die erste Spiegel-Mannschaft über wirtschaftliche Probleme und eine Vielzahl von Konflikten mit der Besatzungsmacht hinwegtrug. Insofern ist das Buch auch ein Stück Zeitgeschichte. Eindeutig stehen jedoch die Mitglieder der Gründungsgeneration im Zentrum von Brawands - im Stil einer Reportage - geschriebenen Buchs. Einige Beispiele aus ihrem journalistischen Schaffen sind in einer kurzen Dokumentation beigefügt.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.3332.313 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Leo Brawand: Die Spiegel-Story. Düsseldorf: 1995, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/545-die-spiegel-story_332, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 332 Rezension drucken
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