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/ 11.06.2013
Andrea Kothen

"Es sagt ja keiner, daß wir keine Ausländer annehmen ..." Zugangsbarrieren für Flüchtlinge und MigrantInnen im System der sozialen Regeldienste

Frankfurt a. M.: Verlag für Akademische Schriften 2000; 142 S.; 29,80 DM; ISBN 3-88864-289-2
In der praktischen Arbeit mit MigrantInnen und Flüchtlingen ist die Erkenntnis gereift, dass diese Bevölkerungsgruppen bei bestimmten Problemlagen nicht die allen Bürgern offen stehenden sozialen Regeldienste der Wohlfahrtsverbände aufsuchen; die Kontakte sind für beide Seiten oftmals eher unbefriedigend verlaufen. Von dieser Erkenntnis der Sozialarbeit ausgehend, untersucht die Autorin 12 exemplarisch ausgesuchte soziale Dienste in Hildesheim. Sie führte Interviews mit den Mitarbeiterinnen, um deren Blick auf das Arbeitsfeld Migration und deren Umgang damit zu eruieren. Insbesondere die Frage, "ob die Einstellungen und Denkweisen der MitarbeiterInnen, ihre Selbst- und Fremdwahrnehmung, Hinweise darauf enthalten, an welchen Punkten Flüchtlinge und MigrantInnen der Zugang zu den Regeldiensten verwehrt wird und wie dies 'funktioniert'" (9 f.).
Detlef Lemke (Le)
Dipl.-Politologe.
Rubrizierung: 2.352.342 Empfohlene Zitierweise: Detlef Lemke, Rezension zu: Andrea Kothen: "Es sagt ja keiner, daß wir keine Ausländer annehmen ..." Frankfurt a. M.: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/11522-es-sagt-ja-keiner-dass-wir-keine-auslaender-annehmen-_13683, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 13683 Rezension drucken
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