/ 21.06.2013
Christoph Ritzer
Europäische Kompetenzordnung. Reform der Kompetenzverteilung zwischen der Europäischen Union und den Mitgliedstaaten durch den Vertrag über eine Verfassung für Europa
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2006 (Ius Europaeum 37); 281 S.; brosch., 59,- €; ISBN 978-3-8329-1854-5Rechtswiss. Diss. Würzburg; Gutachter: H. Scheuing, W. Bausback. – Ein Ziel des Verfassungsvertrages ist es, die Kompetenzverteilung zwischen der Union und den Mitgliedstaaten transparenter und klarer zu lösen als bisher. Ritzer untersucht, inwieweit dieses dem Verfassungskonvent und der Regierungskonferenz gelungen ist. Von zentralem Interesse ist für ihn somit das Kapitel „Die Zuständigkeiten der Union“ in Teil I des Verfassungsvertrages, das er im Hinblick auf die Gesetzgebungszuständigkeiten analysiert. Sein Ergebnis fällt ambivalent aus: Zwar sei die Kompetenzordnung übersichtlicher gestaltet worden und stelle sich für den Bürger nun nachvollziehbarer dar. Gegenüber dem geltenden Gemeinschaftsrecht würden sich jedoch insgesamt keine wesentlichen Änderungen verzeichnen lassen.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.2
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Christoph Ritzer: Europäische Kompetenzordnung. Baden-Baden: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/27043-europaeische-kompetenzordnung_31573, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 31573
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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