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/ 20.06.2013
Roberto Bernardo Anero Ordóñez

Finanzausgleich und Dezentralisierung. Spanien auf dem Weg zu einem gegliederten Staatswesen. Hrsg. von Manfred Feldsieper

Marburg: Tectum Verlag 2003 (Wirtschaftspolitische Forschungsarbeiten der Universität zu Köln 46); XCI, 264 S.; 34,90 €; ISBN 3-8288-8522-5
Diss. Köln; Gutachter: M. Feldsieper, R. Anderegg. - In den letzten 25 Jahren hat in Spanien ein weit reichender Dezentralisierungsprozess stattgefunden. Damit war die Implementierung von verschiedenen Finanzausgleichssystemen verbunden; zuletzt für den Zeitraum 2002 bis 2006. Zunächst vermittelt der Autor einen theoretischen Überblick über die Grundanforderungen an ein föderalistisches System und die mannigfachen Formen und Modelle des Finanzausgleichs. Anschließend skizziert er die historische Entwicklung bis hin zum heutigen System und im Hauptteil analysiert Anero Ordóñez die Finanzausgleichssysteme der letzten Jahre. Detailliert und mit vielen Zahlen und Grafiken belegt, zeigt er auf, wie sich die unterschiedlichen Systeme auf die Finanzausstattung der so genannten „Autonomen Gemeinschaften“ (Comunidades Autónomas) auswirken. Den mit weit reichenden Sonderrechten ausgestatteten Gebieten Baskenland und Navarra wurde ein eigenes Kapitel gewidmet. Im Abschlusskapitel zeigt der Autor die Defizite des bestehenden Systems auf und entwickelt Verbesserungsvorschläge.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.615.412.21 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Roberto Bernardo Anero Ordóñez: Finanzausgleich und Dezentralisierung. Marburg: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22969-finanzausgleich-und-dezentralisierung_26235, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 26235 Rezension drucken
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