/ 03.06.2013
Margrit Brückner
Frauen- und Mädchenprojekte. Von feministischen Gewißheiten zu neuen Suchbewegungen
Opladen: Leske + Budrich 1996; 306 S.; 36,- DM; ISBN 3-8100-1656-XErgebnisse der zwischen 1992 und 1993 durchgeführten Untersuchung (Befragung und Beobachtung) von 28 Frauen- und Mädchenprojekten. Ansatzpunkt war die Frage nach dem Unterschied zwischen diesen aus der Frauenbewegung hervorgegangenen Projekten und herkömmlichen Einrichtungen im sozialen Bereich. Brückner bezeichnet den Unterschied als das "Andere" der Projekte, das einerseits als innovative Kraft die anstrengende Aufbauarbeit erst ermöglichte, sich andererseits aber durch Institutionalisierungs- und Professionalisierungsprozesse stark gewandelt hat. Diese Veränderungen und die damit verbundenen Konflikte sowie neue Arbeitsanforderungen an die Mitarbeiterinnen nachzuzeichnen ist das Ziel der vorliegenden Arbeit.
Inhaltsübersicht: I. Auf der Suche nach dem Anderen; II. Das Andere im Spiegel der Projektarbeit - aus der Sicht von Mitarbeiterinnen; III. Unerkannte Dimensionen des Anderen - auf den Spuren psychodynamischer Prozesse; IV. Suchbewegungen zwischen Idealisierungen und Ernüchterungen.
Silke Becker (Be)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.36 | 2.27
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Margrit Brückner: Frauen- und Mädchenprojekte. Opladen: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/2478-frauen--und-maedchenprojekte_3185, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 3185
Rezension drucken
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
CC-BY-NC-SA