/ 19.06.2013
Karin Zimmermann / Sigrid Metz-Göckel / Kai Huter
Grenzgänge zwischen Wissenschaft und Politik. Geschlechterkonstellationen in wissenschaftlichen Eliten
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2004 (Geschlecht & Gesellschaft 37); 142 S.; brosch., 21,90 €; ISBN 3-8100-4207-2Die empirische Untersuchung hatte die Karriereverläufe von 91 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zum Thema, die als Experten in der Politikberatung an der Schnittstelle von Politik und Wissenschaft tätig sind. Ziel war es, die soziale Reproduktion dieser Eliten, den Erwerb der notwendigen Ressourcen und die geschlechtsspezifische Strukturierung dieses Feldes nachzuzeichnen. Dabei sollten die bislang überwiegend unverbundenen Erkenntnisse der Eliteforschung und der Geschlechterforschung stärker miteinander verzahnt werden. Der erste Teil enthält einen eher quantitativ orientierten Überblick über die Untersuchungsergebnisse; im zweiten Teil stellen die Autorinnen qualitative Resultate vor, die u. a. die Selbstverortung und das Selbstverständnis der Befragten deutlich machen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Präsentation der Untersuchungsergebnisse; die theoretischen Grundlagen (insbesondere Bourdieu) werden demgegenüber nur kurz skizziert. Die Studie entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes, das an der Universität Dortmund zwischen 2000 und 2002 durchgeführt wurde.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.36 | 2.331
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Karin Zimmermann / Sigrid Metz-Göckel / Kai Huter: Grenzgänge zwischen Wissenschaft und Politik. Wiesbaden: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21269-grenzgaenge-zwischen-wissenschaft-und-politik_24825, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 24825
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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