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/ 21.06.2013
Valeria Heuberger / Elisabeth Vyslonzil (Hrsg.)

Serbia in Europe. Neighbourhood Relations and European Integration

Wien: Lit 2006 (Wiener Osteuropa Studien 22); 168 S.; brosch., 24,90 €; ISBN 978-3-8258-9886-1
Der Band geht auf eine Konferenz zurück, die im Oktober 2005 in Belgrad stattfand. Sie wurde von der politikwissenschaftlichen Fakultät der Belgrader Universität und dem Österreichischen Ost- und Südosteuropa Institut Wien gemeinsam organisiert. Im Mittelpunkt standen die Entwicklung Serbiens nach Ende des Jugoslawien-Krieges und die Beziehungen des Landes zu seinen Nachbarn. In den Jahren 2004 und 2005 habe sich der Transformationsprozess beschleunigt, berichtet der serbische Botschafter in Frankreich Predrag Simić. Dies lasse sich nicht nur an den ökonomischen Daten ablesen, wie beispielsweise an der positiven Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes, der geringeren Verschuldung und an mehr ausländischen Investitionen, sondern auch an der Stabilisierung demokratischer Institutionen, der Ausbildung des Rechtsstaates und der Intensivierung der Beziehungen zur Europäischen Union. Der Geograf Peter Jordan sieht in der geografischen Lage Serbiens eine große ökonomische Chance, der Verkehr könnte sich zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickeln. In mehreren Beiträgen wird die Geschichte des Landes beleuchtet, etwa die Rolle Serbiens in der Zwischenkriegszeit und in Jugoslawien. Auch der Einfluss der Orthodoxie auf die politische Kultur wird thematisiert.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.612.22.23 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Valeria Heuberger / Elisabeth Vyslonzil (Hrsg.): Serbia in Europe. Wien: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/27185-serbia-in-europe_31770, veröffentlicht am 16.08.2007. Buch-Nr.: 31770 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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