/ 11.06.2013
Axel Schildt
Zwischen Abendland und Amerika. Studien zur westdeutschen Ideenlandschaft der 50er Jahre
München: R. Oldenbourg Verlag 1999 (Ordnungssysteme 4); 242 S.; 98,- DM; ISBN 3-486-56344-0In der Einleitung liefert Schildt einen Überblick über die Phasen der Historisierung der westdeutschen Nachkriegsgeschichte und umreißt dabei die noch zu erforschenden Bereiche der Ideengeschichte der 1950er Jahre. Mit seinen Fallstudien versucht er, dazu erste Beiträge zu liefern. Aus unterschiedlicher Perspektive werden die Bemühungen um geistige Orientierung in der deutschen Nachkriegsgesellschaft gezeigt. Der Autor stellt an den ausgewählten Beispielen die schicht- bzw. /index.php?option=com_content&view=article&id=41317spezifischen Diskurse in ihrer zeittypischen Widersprüchlichkeit dar.
Aus dem Inhalt: 1. Die Rettung des christlichen Abendlandes - "Neues Abendland" und "Abendländische Akademie"; 2. Elitäre Diskurse zur Nachtzeit - "Zeitgeist"-Tendenzen im Nachtprogramm und im Dritten Programm des Nordwestdeutschen und Norddeutschen Rundfunks; 3. Antworten auf die "Säkularisierung" - Zu Tagungen kirchlicher Akademien; 4. Die USA als Kulturnation - Zu den Vortragsprogrammen der Amerika-Häuser.
Michael Hein (HN)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Arbeitsstelle für graphische Literatur, Universität Hamburg, freier Lektor, Übersetzer, Publizist.
Rubrizierung: 2.313
Empfohlene Zitierweise: Michael Hein, Rezension zu: Axel Schildt: Zwischen Abendland und Amerika. München: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/9761-zwischen-abendland-und-amerika_11499, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 11499
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Dr., wiss. Mitarbeiter, Arbeitsstelle für graphische Literatur, Universität Hamburg, freier Lektor, Übersetzer, Publizist.
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