/ 12.06.2013
Eva Feldmann-Wojtachnia / Oliver Hofmann
Erinnern, Begegnen, Zukunft gestalten. Evaluation des Förderprogramms "Begegnungen mit Zeitzeugen – Lebenswege ehemaliger Zwangsarbeiter"
München: Forschungsgruppe Jugend und Europa am Centrum für Angewandte Politikforschung 139 (Schriftenreihe der Forschungsgruppe Jugend und Europa 9); 139 S.; 14,80 €; ISBN 978-3-933456-36-6Mit den Diskussionen um die Entschädigung von Zwangsarbeitern im Nationalsozialismus rückte eine Epoche der deutschen Geschichte erneut in das Bewusstsein der Bevölkerung, die bereits als abgeschlossen und historisiert betrachtet wurde. Insbesondere Jugendliche, die diese Epoche nur aus dem Schulunterricht kennen, erfahren den Nationalsozialismus und seine Folgen durch die Begegnung mit noch lebenden Zeitzeugen als eine emotionale und personale (Neu-)Auseinandersetzung mit diesem Teil der deutschen Vergangenheit. Ermöglicht wurde dies auch durch die Förderung von Projekten zur Begegnung von Schülern mit Überlebenden des Nationalsozialismus durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. In dem Band wird die wissenschaftliche Evaluation der durchgeführten Einzelprojekte durch die Forschungsgruppe Jugend und Europa (Zentrum für angewandte Politikforschung, Universität München) vorgestellt. Im Mittelpunkt steht für die Autoren die Frage, wie das Erlebte und Gehörte solcher Begegnungen in den Alltag der Jugendlichen nachhaltig transferiert werden kann.
Volker Dreier (VDR)
Priv.-Doz. Dr., wiss. Angestellter, Forschungsinstitut für Soziologie, Universität zu Köln.
Rubrizierung: 2.35
Empfohlene Zitierweise: Volker Dreier, Rezension zu: Eva Feldmann-Wojtachnia / Oliver Hofmann: Erinnern, Begegnen, Zukunft gestalten. München: 139, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/14324-erinnern-begegnen-zukunft-gestalten_29498, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 29498
Inhaltsverzeichnis
Rezension drucken
Priv.-Doz. Dr., wiss. Angestellter, Forschungsinstitut für Soziologie, Universität zu Köln.
CC-BY-NC-SA