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/ 04.06.2013
Aung San Suu Kyi

Der Weg zur Freiheit. Gespräche mit Alan Clements. Ergänzt durch Gespräche mit U Kyi Maung und U Tin Oo. Aus dem Englischen von Udo Rennert

Bergisch Gladbach: Gustav Lübbe Verlag 1997; 320 S.; geb., 42,- DM; ISBN 3-7857-0884-X
Aung San Suu Kyi ist im Westen seit vielen Jahren, besonders aber seit sie im Dezember 1991 den Friedensnobelpreis erhielt, überall bekannt. Ihre unbeugsame Opposition gegen das seit 1962 in Birma herrschende Militärregime hat sie geradezu zu einem Mythos gemacht. Über die Tatsache ihrer Opposition hinaus ist den meisten jedoch vom Hintergrund und der Denkweise dieser Frau sehr wenig bekannt. In den Gesprächen, die über einen Zeitraum von neun Monaten zwischen 1995 und 1996 im Haus Aung San Suu Kyis in Rangun geführt wurden, wird sehr viel von der tieferen Motivation dieser Frau deutlich, sich gegen die Übermacht der Militärjunta in Birma zu stellen. Der Buddhismus spielt dabei eine sehr große Rolle, aber auch das Mitgefühl für die weltweit fast unbekannten Leiden und Entbehrungen eines jahrzehntelang unterdrückten Volkes. Nicht zuletzt wegen der spärlichen Literatur über Birma wird jeder, der sich über das Land aus erster Hand informieren will, an diesem Buch kaum vorbeikommen.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.68 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Aung San Suu Kyi: Der Weg zur Freiheit. Bergisch Gladbach: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/5953-der-weg-zur-freiheit_8014, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 8014 Rezension drucken
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