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/ 20.06.2013
Anna Hollmann

Die Schweizer und Europa. Wilhelm Tell zwischen Bern und Brüssel

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2005; 151 S.; brosch., 24,- €; ISBN 3-8329-1213-4
Politikwiss. Diss. Hamburg; Gutachterin: C. Landfried. - Obwohl die Europäische Union der wichtigste wirtschaftliche, politische und kulturelle Partner der Schweiz ist, steht die Eidgenossenschaft distanziert zum europäischen Einigungsprozess. Hollmann analysiert dafür als zentrale Gründe die Besonderheiten der als Willensnation tatsächlich multikulturellen Schweiz, die Furcht vor zentrifugalen Tendenzen im Fall eines EU-Beitritts sowie die damit verbundenen Auswirkungen auf den Föderalismus und die halbdirekt-demokratische Regierungsform der Schweiz. Neben der umfangreichen Verwendung von Quellen, Pressestimmen und Fachliteratur stützt sich die Autorin auch auf eigene, allerdings undatierte Interviews (vermutlich ca. 2002/03 geführt) mit prominenten Befürwortern und Gegnern einer schweizerischen EU-Mitgliedschaft.
Burkard Steppacher (BKS)
Prof. Dr., Konrad-Adenauer-Stiftung; Forschungsinstitut für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen, Universität zu Köln (http://www.jeanmonnetchair.uni-koeln.de/index.php?id=252).
Rubrizierung: 2.52.214.223.1 Empfohlene Zitierweise: Burkard Steppacher, Rezension zu: Anna Hollmann: Die Schweizer und Europa. Baden-Baden: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24010-die-schweizer-und-europa_27631, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 27631 Rezension drucken
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