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/ 05.06.2013
Edzard A. Schmidt-Jortzig

Die Stellung der Traditional Leaders in der Neuen Südafrikanischen Verfassung. Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung deutscher Verfassungsdogmatik

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 1998 (Schriftenreihe Recht und Verfassung in Südafrika 1); 249 S.; brosch., 78,- DM; ISBN 3-7890-5387-2
Rechtswiss. Diss. Hamburg: Erstgutachter: U. Karpen. – Eine der schwierigsten Aufgaben bei der Ausarbeitung einer neuen Verfassung für Südafrika lag in einer Integration der nicht demokratisch legitimierten traditionellen Führer. In der Vergangenheit wurde die Rolle der Stammeshäuptlinge der schwarzen Gemeinschaften häufig in der Absicht instrumentalisiert, um die politischen Ziele von Minderheiten durchzusetzen. Die Analyse des Versuches einer allgemein verbindlichen, rechtlichen Integration der Traditional Leaders vollzieht Schmidt-Jortzig vor allem mit Hilfe der klassischen juristischen Instrumente. Doch die besonderen südafrikanischen "Umwege" bei der Konstituierung eines demokratischen Rechtsstaates, die der Autor mit in seine Analyse einbezieht, lassen die politischen Dimensionen wie z. B. die Voraussetzungen von Verhandlungsforen und anderen Institutionen deutlich werden.
Thomas Morick (TM)
Dipl.-Politologe.
Rubrizierung: 2.67 Empfohlene Zitierweise: Thomas Morick, Rezension zu: Edzard A. Schmidt-Jortzig: Die Stellung der Traditional Leaders in der Neuen Südafrikanischen Verfassung. Baden-Baden: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7244-die-stellung-der-traditional-leaders-in-der-neuen-suedafrikanischen-verfassung_9667, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 9667 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA