/ 18.06.2013
Max-Jospeph Halhuber / Anton Pelinka / Daniela Ingruber
Fünf Fragen an drei Generationen. Der Antisemitismus und wir heute
Wien: Czernin Verlag 2002; 142 S.; 19,- €; ISBN 3-7076-0137-4Wenn es um die Frage nach der je eigenen Haltung zu Juden und zu Israel geht, haben die heute über 80-jährigen, die den Nationalsozialismus miterlebt haben, eine andere Herangehensweise als die Nachkriegsgeneration. Um diese unterschiedlichen Positionen und die Veränderungen im Ablauf der Generationen aufzuzeigen, richtete der 1916 geborene Autor Halhuber fünf "unbequeme" Fragen zum Judentum an sich selbst und an Vertreter der nachfolgenden Generationen: an den 1941 geborenen, bekannten Politikwissenschaftler Pelinka und an die Politikwissenschaftlerin Ingruber, Jahrgang 1966, die beide repräsentativ für ihre Generation und zugleich ganz persönlich sprechen.
Inhaltsübersicht: Max-Joseph Halhuber: Bekenntnishafte Überlegungen eines so genannten Zeitzeugen (23-52); Anton Pelinka: Nicht die "Judenfrage" - der Antisemitismus ist das Problem (53-91); Daniela Ingruber: Die zweite Nachkriegsgeneration - Auf der Suche nach einer eigen(-ständig-)en Deutung (91-132).
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.23 | 2.35 | 2.4
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Max-Jospeph Halhuber / Anton Pelinka / Daniela Ingruber: Fünf Fragen an drei Generationen. Wien: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17315-fuenf-fragen-an-drei-generationen_19922, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 19922
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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