/ 17.06.2013
Deutsches Komitee für UNICEF (Hrsg.)
Guatemala. Der Krieg und die Kinder. Mit einem Vorwort von Rigoberta Menchú
Göttingen: Lamuv 2003 (Lamuv Taschenbuch 309); 224 S.; 9,90 €; ISBN 3-88977-617-5Kinder sind einerseits als Opfer von brutalster Gewalt in besonderem Maße von kriegerischen Auseinandersetzungen betroffen, andererseits wird ihre spezielle Situation und ihre Rolle bei der Konfliktbewältigung in der Nachkriegsgesellschaft von internationalen Friedensmissionen bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Der an eine breite Öffentlichkeit gerichtete Band zielt darauf ab, das Ausmaß dieser Menschenrechtsverletzungen ans Licht zu bringen und Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Das Buch besteht aus drei aufeinander aufbauenden Beiträgen. Der erste Teil dokumentiert eindrücklich die entsetzlichen und schockierenden Menschenrechtsverletzungen an Kindern während des über 30-jährigen Bürgerkriegs in Guatemala. Im zweiten Teil geht es um die Rolle der Wahrheitskommissionen für die Aufarbeitung der Kinderrechtsverletzungen und im letzten Kapitel werden spezielle Maßnahmen und Programmstrategien für den Aufbau einer friedvollen Demokratie entwickelt.
Aus dem Inhalt:
Guenay Sari:
„Verbrannte Schwingen" - Das Leiden der Kinder während des Bürgerkrieges in Guatemala (17-120)
Christian Salazar Volkmann:
„Aus der Asche lesen" - Die Behandlung der Kinderrechte in den Berichten von Wahrheitskommissionen (121-177)
Elizabeth Gibbons:
„Die Schwingen des Phönix" - Junge Generationen beim Wiederaufbau nach dem Krieg (179-224)
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.65 | 2.25 | 4.41
Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Deutsches Komitee für UNICEF (Hrsg.): Guatemala. Göttingen: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/16166-guatemala_18535, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 18535
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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