/ 18.06.2013
Reto Steiner
Interkommunale Zusammenarbeit und Gemeindezusammenschlüsse in der Schweiz. Erklärungsansätze, Umsetzungsmöglichkeiten und Erfolgsaussichten
Bern/Stuttgart/Wien: Verlag Paul Haupt 2002 (Public Management); XXXIII, 544 S.; geb., 56,- €; ISBN 3-258-06530-6Wirtschaftswiss. Diss. Bern; Gutachter: N. Thom. - Um auch im 21. Jahrhundert ihre Aufgaben erfüllen zu können, müssen die Schweizer Gemeinden neue Strukturen entwickeln. In Zeiten, in denen die finanziellen Ressourcen nur unwesentlich ansteigen, während die Anforderungen an die Gemeinden immer zahlreicher und komplexer werden, geschieht dies unter anderem durch interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) und Gemeindezusammenschlüsse. Im Zentrum der Arbeit stehen die so genannten „public-public-partnerships". Die verschiedenen Formen der Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden bzw. der Gemeindezusammenschlüsse werden aufgezeigt und vor allem aus einer betriebswirtschaftlichen Perspektive betrachtet. Der empirische Teil der Arbeit basiert auf einer Befragung aller Schweizer Kantone und Gemeinden und einer qualitativen Untersuchung von 13 Gemeinden. Der Verfasser hat verschiedene Sequenzen des Luzerner Gemeinde-Reformprojekts persönlich begleitet. Er formuliert konkrete Gestaltungsempfehlungen, die sich sowohl an Wissenschaftler im Bereich Public Management als auch an die handelnden Behördenvertreter und Politiker richten.
Tanja Pritzlaff (TP)
Dipl.-Politologin, wiss. Mitarbeiterin, Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen.
Rubrizierung: 2.5 | 2.21
Empfohlene Zitierweise: Tanja Pritzlaff, Rezension zu: Reto Steiner: Interkommunale Zusammenarbeit und Gemeindezusammenschlüsse in der Schweiz. Bern/Stuttgart/Wien: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/18873-interkommunale-zusammenarbeit-und-gemeindezusammenschluesse-in-der-schweiz_21895, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 21895
Rezension drucken
Dipl.-Politologin, wiss. Mitarbeiterin, Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen.
CC-BY-NC-SA