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/ 20.06.2013
Dolores M. Bauer

Mein Uganda. Ein demokratiepolitisches Modell? Reportagen – Impressionen – Gespräche

Wien: Mandelbaum Verlag 2006; 255 S.; 15,80 €; ISBN 978-3-85476-189-1
Die österreichische Radiojournalisten Bauer reiste Anfang der 80er-Jahre nach Uganda, um über die dortigen Zustände des Guerillakriegs der „National Resistance Army“ unter Führung von Yoweri Museveni zu berichten und war seitdem eng mit diesem Land verbunden. Mit erkennbarer Sympathie für den Rebellenführer und späteren Präsidenten Museveni schildert sie den erfolgreichen Befreiungskampf und die weitere Geschichte des Landes und seine – von ihr zum Teil initiierten – bilateralen Beziehungen zu Österreich. Bauer geht zwar am Rande auf wichtige innenpolitische Entwicklungen wie das Referendum über die Einführung eines Mehr-Parteien-Systems und die politischen Turbulenzen im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen von 2006 ein. Im Vordergrund stehen aber weniger Fakten und sachliche Analysen, sondern die sehr persönlichen Erfahrungen und Begegnungen mit Menschen, die für ein friedliches und demokratisches Uganda kämpften. Das Buch empfiehlt sich als spannendes Lektüre für Afrika-Interessierte, für die politikwissenschaftliche Arbeit ist hingegen ist es weniger relevant.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.672.2 Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Dolores M. Bauer: Mein Uganda. Wien: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25543-mein-uganda_29631, veröffentlicht am 16.08.2007. Buch-Nr.: 29631 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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