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/ 20.06.2013
Inge Viett

Morengas Erben. Eine Reise durch Namibia

Hamburg: Edition Nautilus 2004; 128 S.; brosch., 10,90 €; ISBN 3-89401-447-4
Dieser Bericht des ehemaligen RAF-Mitgliedes Viett über ihre dreimonatige Reise durch Namibia richtet sich an eine breite Leserschaft. Er thematisiert einerseits die nach wie vor brisanten, nicht selten eskalierenden sozialen Spannungen und Konflikte des Landes, das trotz aller Modernisierungen in den Städten weiterhin durch Apartheid, Ausbeutungsverhältnisse und krasse soziale Ungleichheit gekennzeichnet ist. Die Autorin traf Akteurinnen und Akteure verschiedener Organisationen und Initiativen, die sich für eine Verbesserung der Situation einsetzen, aber auch engagierte Privatpersonen, wie beispielsweise Farmer, die sich um einen anderen Umgang mit den Arbeitern bemühen. Viett zeichnet diese Begegnungen nach und zeigt dabei die gesellschaftlichen und ökonomischen Probleme des Landes auf. Daneben finden sich eher privat gefärbte Anekdoten und Reiseerlebnisse sowie Beschreibungen der beeindruckenden Natur des trotz seines natürlichen Reichtums armen Landes.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.67 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Inge Viett: Morengas Erben. Hamburg: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22331-morengas-erben_25473, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 25473 Rezension drucken
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