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/ 03.06.2013
Holger Wöckener

Politischer Willensbildungsprozeß und Verteidigungsanstrengungen in der Bundesrepublik Deutschland

Berlin: Duncker & Humblot 1996 (Libertas Optima Rerum 13); 244 S.; 84,- DM; ISBN 3-428-08701-1
Ausgehend von der doppelten Hypothese der Unteralimentierung deutscher Verteidigungsanstrengungen und der suboptimalen Kombination vorhandener Ressourcen setzt sich Wöckener mit den wesentlichen Bestimmungsfaktoren der Mittelzuweisung im Verteidigungsbereich auseinander. Neben den konkreten Planungsverfahren werden vor allem die Auswirkungen des parlamentarischen und Regierungseinflusses auf die Bereitstellung des öffentlichen Gutes der äußeren Sicherheit durch die Bundeswehr analysiert. Der Verfasser macht strukturelle Faktoren der politischen Willensbildung (Dominanz von Gruppeninteressen etc.) für die – angesichts der auch nach Ende der Blockkonfrontation fortbestehenden latenten Sicherheitsrisiken – kritisierte Vernachlässigung verteidigungspolitischer Aufgaben verantwortlich.
Michael Edinger (ME)
M. A., wiss. Mitarbeiter, Sonderforschungsbereich 580, Universität Jena (www.uni-jena/svw/powi/sys/edinger.html).
Rubrizierung: 4.212.22 Empfohlene Zitierweise: Michael Edinger, Rezension zu: Holger Wöckener: Politischer Willensbildungsprozeß und Verteidigungsanstrengungen in der Bundesrepublik Deutschland Berlin: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/2463-politischer-willensbildungsprozess-und-verteidigungsanstrengungen-in-der-bundesrepublik-deutschland_3168, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 3168 Rezension drucken
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