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/ 11.06.2013
Thomas Buomberger

Raubkunst - Kunstraub. Die Schweiz und der Handel mit gestohlenen Kulturgütern zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Herausgegeben von dem Bundesamt für Kultur (BAK) und der Nationalen Informationsstelle für Kulturgüter-Erhaltung (NIKE)

Zürich: Orell Füssli 1998; 496, XX S.; geb., 68,- DM; ISBN 3-280-02807-8
Das umfangreiche Buch beleuchtet ausführlich und detailreich die Rolle des Schweizer Kunstmarkts während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Es dokumentiert zahlreiche, teils illegale Transaktionen, verfolgt die - mitunter verwickelten - Spuren einzelner von den Nazis gestohlener Kunstwerke, beleuchtet die Rolle von Akteuren sowie den Zusammenhang zu anderen geschäftlichen Transaktionen und leistet so einen Beitrag zur Klärung der Verflechtung der Schweiz mit dem deutschen Nationalsozialismus. Diese leicht lesbare, aber dennoch wissenschaftlich fundierte Studie des promovierten Historikers und Journalisten entstand als Auftragsarbeit für das Schweizer Bundesamt für Kultur sowie die Nationale Informationsstelle für Kulturgüter-Erhaltung. Sie basiert auf einer umfassenden Recherche des Autors in zahlreichen Archiven und wird durch einen ausführlichen Anhang mit Quellennachweisen, Literaturhinweisen, Zahlen- und Bildmaterial sowie ein Personenregister ergänzt.
Silke Becker (Be)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.52.23 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Thomas Buomberger: Raubkunst - Kunstraub. Zürich: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10613-raubkunst---kunstraub_12550, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 12550 Rezension drucken
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