/ 04.06.2013
Claudia Schmedt
Russische Außenpolitik unter Jelzin. Internationale und innerstaatliche Einflußfaktoren außenpolitischen Wandels
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1997; XVIII, 167 S.; brosch., 65,- DM; ISBN 3-631-30847-7Die russische Außenpolitik hat seit dem Zerfall der Sowjetunion mit enormen Schwierigkeiten zu kämpfen. Unter anderem hat sowohl auf internationaler Ebene als auch im innerstaatlichen Bereich die Zahl an handlungsrelevanten Akteuren stark zugenommen. In ihrer Studie untersucht die Autorin anhand zweier Fallbeispiele, welche Aspekte des Wandels in der russischen Außenpolitik durch internationale Faktoren zu erklären sind und welche eher auf innerstaatliche Entwicklungen zurückgeführt werden müssen. Im einzelnen beschäftigt sie sich mit dem Problemkomplex der NATO-Osterweiterungen und den Verhandlungen über das "Partnership for Peace"-Abkommen sowie mit der russischen Außenpolitik gegenüber den Staaten des GUS-Raums. Das sehr ambitionierte Projekt wird durch einen längeren theoretischen Teil untermauert. Die Fallstudien fallen angesichts der Komplexität der Fragestellung eher knapp aus.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.22 | 2.62
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Claudia Schmedt: Russische Außenpolitik unter Jelzin. Frankfurt a. M. u. a.: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/3577-russische-aussenpolitik-unter-jelzin_4776, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 4776
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M. A., Politikwissenschaftler.
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