/ 05.06.2013
Martin Hak
"Self-Government in Due Course" Die britischen Dekolonisationskonzepte und ihre Umsetzung in Malaya 1900-1960
Bern u. a.: Peter Lang 1998 (Europäische Hochschulschriften: Reihe III, Geschichte und ihre Hilfswissenschaften 800); 437 S.; brosch., 94,- DM; ISBN 3-906760-83-9Diss. Zürich; Erstgutachter: J. Fisch. - Der Prozeß der Dekolonisation in den britischen Kolonien verlief vergleichsweise unblutig. Allerdings entstanden innerhalb der gerade unabhängig gewordenen Staaten teils äußerst heftige Konflikte. Der Autor untersucht vor diesem Hintergrund vornehmlich zwei Problemkomplexe: Erstens geht er der Frage nach, ob London konkrete Vorstellungen von der Entwicklung der Kolonien hatte. Zweitens beschäftigt sich Hak damit, ob Großbritannien den Wandel in den sich emanzipierenden Kolonien voraussehen konnte, oder ob es lediglich auf die dortigen Entwicklungen reagierte. Das Beispiel Malaya dient im zweiten Teil der Studie dazu, die übergeordnete Fragestellung empirisch zu klären. Dabei stellt Hak sich durchgehend die Frage nach den sicherheitspolitischen und ökonomischen Interessen Londons.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.61 | 4.22 | 2.68
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Martin Hak: "Self-Government in Due Course" Bern u. a.: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7149-self-government-in-due-course_9565, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 9565
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M. A., Politikwissenschaftler.
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