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/ 21.06.2013
Heinz Mayer

Verfassung im Spannungsfeld politischer Interessen in der Zweiten Republik

Innsbruck/Wien/Bozen: Studien Verlag 2005 (Österreich – Zweite Republik. Befund, Kritik, Perspektive 9); 83 S.; 9,90 €; ISBN 978-3-7065-4174-9
Der Universitätsprofessor und Verfassungsrechtler Mayer beschreibt die wesentlichen Elemente und Grundprinzipien sowie die wechselvolle Geschichte der österreichischen Bundesverfassung. So werden zugleich die wichtigsten Stationen der letzten 85 Jahre österreichischer Zeitgeschichte dokumentiert. Seit ihrer Geburtsstunde im Jahr 1920 habe die Verfassung eine Reihe von Veränderungen erfahren, die Mayer kurz skizziert. Als Mitglied im Österreich-Konvent spricht er sich zwar grundsätzlich gegen eine neue Verfassung für das Land aus, hält aber „eine Neuordnung des Bundesstaates und eine Weiterentwicklung des Rechtsschutzsystems durch Einführung einer Landesverwaltungsgerichtsbarkeit“ für notwendig. Ferner plädiert er – genau wie vom Konvent vorgeschlagen – für ein „‚Inkorporationsgebot’“, eine Bestimmung, wonach „Verfassungsrecht nur durch eine Änderung oder Ergänzung des B-VG geschaffen werden kann“ (68).
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.42.21 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Heinz Mayer: Verfassung im Spannungsfeld politischer Interessen in der Zweiten Republik Innsbruck/Wien/Bozen: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/26335-verfassung-im-spannungsfeld-politischer-interessen-in-der-zweiten-republik_30675, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 30675 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
CC-BY-NC-SA