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/ 03.06.2013
Malcolm X

Wahl oder Waffe. Rede am 3. April 1964 in der Cory Methodist Church, Cleveland. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Eike Schönfeld. Mit einem Essay von Thomas Rothschild

Hamburg: Europäische Verlagsanstalt 1996 (Eva Reden 23); 80 S.; 26,- DM; ISBN 3-434-49989-X
Rhetorisch äußerst geschickt, verdeutlicht Malcolm X seiner Zuhörerschaft in dieser im Jahr der Verabschiedung der US-Bürgerrechtsgesetzgebung gehaltenen berühmten Rede, inwiefern er die Beteiligung an der (Präsidentschafts-)Wahl befürworte, wenn sich danach effektiv die Gleichberechtigung und Selbstbestimmung aller Afro-Amerikaner realisieren würde. Da er dies nicht annimmt, bemüht er sich unmißverständlich, aber längst nicht offen gewaltbereit, seine Zuhörer mit der möglichen Alternative des bewaffneten Kampfes vertraut zu machen (Originaltitel der Rede: "Ballot or Bullet", treffend übersetzt als "Wahl oder Waffe"). In einem anschließenden, knapp dreißigseitigen Essay interpretiert Rothschild diese Rede aus politischer und rhetorischer Sicht.
Petra Beckmann-Schulz (Bm)
Dr., Politikwissenschaftlerin.
Rubrizierung: 2.642.242.23 Empfohlene Zitierweise: Petra Beckmann-Schulz, Rezension zu: Malcolm X: Wahl oder Waffe. Hamburg: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/2148-wahl-oder-waffe_2613, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 2613 Rezension drucken
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