/ 11.06.2013
Konrad Stopp
Aufbruch statt Krisenverwaltung. Von der Arbeitsgesellschaft zur Kulturgesellschaft
München: Herbert Utz Verlag 1997; X, 233 S.; brosch., 28,- DM; ISBN 3-89675-900-0Der Autor konstatiert einen Sättigungsprozess in den reifen Industriegesellschaften. Die Grenzen des Wirtschaftsmengenwachstums werden sichtbarer, die Knappheit wirtschaftlicher Güter ist im Prinzip überwunden, kurzum: Die Wirtschaft kommt an ihr Ziel (5). Den Umbruchprozess der Wirtschaft begreift Stopp deshalb als Geburtswehen auf dem Weg zur Kulturgesellschaft, der Nachfolgerin der Arbeitsgesellschaft. Die Probleme dieser Transformation analysiert er in diesem Buch und skizziert zudem die Reformen, die aus seiner Sicht notwendig sind, um den Übergang zu bewerkstelligen.
Inhalt: I. Grenzen für Wirtschaftswachstum - Ein Paradoxon, das die Welt verändert; II. Wachstumsillusion - Fehlgesteuerte Wirtschaftspolitik; III. Geldillusion - Fehlgesteuerte Währungspolitik; IV. Wurzeln der Wirtschafts- und Sozialstaatskrise - Warum geschieht das wirtschaftlich Naheliegende nicht?; V. Den Weltmarkt ordnen - Vision einer globalen sozial-ökologischen Marktwirtschaft; VI. Aufbruch in eine Kulturgesellschaft - Die Chance nutzen.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.22 | 2.262 | 2.342
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Konrad Stopp: Aufbruch statt Krisenverwaltung. München: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10628-aufbruch-statt-krisenverwaltung_12568, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 12568
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M. A., Politikwissenschaftler.
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