/ 20.06.2013
Matthew S. Tejada
Bulgaria's Democratic Consolidation and the Kozloduy Nuclear Power Plant. The Unattainability of Closure. With a foreword by Richard J. Crampton
Stuttgart: ibidem-Verlag 2005 (Soviet and Post-Soviet Politics and Society 4); 140 S.; pb., 24,90 €; ISBN 978-3-89821-439-1Bereits 1991 publizierte die Internationale Atomenergieorganisation einen vernichtenden Bericht über den Zustand des Atomkraftwerks Kozloduy. Ein Teil der Experten setzte sich für dessen Schließung ein, das aus vier Reaktoren des alten Typs besteht. Tejada schildert die Geschichte dieses Kraftwerks. Sie dient ihm als Beispiel für den bulgarischen Demokratisierungs- und Transformationsprozess. Er beginnt in der kommunistischen Ära und erläutert das Verhalten der folgenden Regierungen des Landes in dieser heiklen Angelegenheit. Dieses sei überwiegend durch Verschleierung und mangelnde Transparenz gekennzeichnet gewesen, aber seit Amtsantritt der Regierung Simeon im Jahre 2001 lasse sich eine Öffnung beobachten, was auch eine Folge der von der EU geforderten Demokratisierung sei. Tejada gelangt zu folgendem Ergebnis: „The process of democratic consolidation is complex, long-term and open-ended.“ (92)
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.61 | 2.2 | 2.261
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Matthew S. Tejada: Bulgaria's Democratic Consolidation and the Kozloduy Nuclear Power Plant. Stuttgart: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25309-bulgarias-democratic-consolidation-and-the-kozloduy-nuclear-power-plant_29316, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 29316
Inhaltsverzeichnis
Rezension drucken
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
CC-BY-NC-SA