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/ 21.06.2013
Marina Caparini / Philipp Fluri / Ferenc Molnar (Hrsg.)

Civil Society and the Security Sector. Concepts and Practices in New Democracies

Berlin: Lit 2006 (Geneva Centre for the Democratic Control of Armed Forces [DSAF]); 262 S.; brosch., 29,90 €; ISBN 978-3-8258-9364-4
In dem Sammelband wird untersucht, ob und in welcher Form zivilgesellschaftliches Engagement Auswirkungen auf die Reform des „Sicherheitssektors” in ausgewählten Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes und Ex-Jugoslawiens hat. Obwohl der Begriff „Sicherheitssektor” im Sinne der Herausgeber Institutionen der inneren und äußeren Sicherheit umfasst, konzentrieren sich die meisten Fallstudien auf die Beziehungen zwischen der jeweiligen Zivilgesellschaft und den Streitkräften bzw. den Institutionen der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik. Von der normativen Prämisse ausgehend, dass zivilgesellschaftliches Engagement auch und gerade in diesem Politikbereich wünschenswert ist, werden Probleme (z. B. die Gefahr der Instrumentalisierung durch die jeweiligen Regierungen, die mangelnde Fachkompetenz zivilgesellschaftlicher Akteure auf diesem Gebiet) und Erfolge (Sensibilisierung der Öffentlichkeit für bestimmte Fragen wie z.B. die Wehrpflicht) eines solchen Engagements dargestellt. Auch die mitunter brisante Frage der Finanzierung zivilgesellschaftlicher Gruppen durch das Ausland wird thematisiert.
Christian Becker (BEC)
Dr. rer. pol.
Rubrizierung: 2.22.222.61 Empfohlene Zitierweise: Christian Becker, Rezension zu: Marina Caparini / Philipp Fluri / Ferenc Molnar (Hrsg.): Civil Society and the Security Sector. Berlin: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/26196-civil-society-and-the-security-sector_30494, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 30494 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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