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/ 18.06.2013
Elisabeth Januschkowetz

Das Demokratieproblem der Europäischen Union. Der Stufenbau der Staatsgewalt als Lösung

Wien: Manzsche Verlags- und Universitätsbuchhandlung 2003 (Schriftenreihe zum gesamten Europarecht 9); XXVI, 392 S.; brosch., 89,- €; ISBN 3-214-12638-5
Rechtswiss. Diss. Linz; Gutachter: H. F. Köck. - Die Autorin widmet sich der Debatte über die Demokratie in der EU. Zunächst wird die Entwicklung der Parlamentarisierung der EU anhand wichtiger Vertragstexte und Reformdokumente aufgezeigt. In einem zweiten Schritt entfaltet Januschkowetz einen „Stufenbau der Staatsgewalt". Dabei geht sie vom „Prinzip des Staates" aus und fragt detailliert nach den Konkretisierungen dieses Prinzips in der EU. Ihr Ergebnis: „Die wertfreie Staatsgewalt an sich materialisiert sich [...] am idealsten in der Institutionalisierung eines Europäischen Parlaments." (361) Trotz einer interessanten Gedankenführung erweisen sich der verschachtelte Satzbau und der formale Sprachduktus als Lese- und Verständnisbarriere. Auch eine problemorientierte Einleitung und eine Zusammenfassung der Ergebnisse hätten der Arbeit gut getan.
Wilhelm Knelangen (WK)
Dr., wiss. Ass., Institut für Sozialwissenschaften (Bereich Politikwissenschaft), Universität Kiel.
Rubrizierung: 3.23.3 Empfohlene Zitierweise: Wilhelm Knelangen, Rezension zu: Elisabeth Januschkowetz: Das Demokratieproblem der Europäischen Union. Wien: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/20437-das-demokratieproblem-der-europaeischen-union_23819, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 23819 Rezension drucken
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