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/ 20.06.2013
Guido K. Raddatz

Das Eigenmittelsystem der Europäischen Union

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2005 (Finanzwissenschaftliche Schriften 113); 347 S.; brosch., 56,50 €; ISBN 3-631-51412-3
Finanzwiss. Diss. Freiburg i. Br.; Gutachter: H.-H. Francke, S. Hauser. – Die Finanzierung der Europäischen Union ist seit Beginn der europäischen Integration ein fortwährender Konfliktpunkt zwischen den Mitgliedstaaten. Das heutige Einnahmensystem, mit dem die EU den überwiegenden Teil ihrer Einnahmen von den Mitgliedstaaten erhält, stellt das Ergebnis langwieriger politischer Verhandlungen dar. Entstanden ist ein wenig effizientes und „höchst intransparentes System, das kaum mehr klar konzipierte Strukturen erkennen lässt“ (17), so Raddatz. Eine erweiterte Union erfordere jedoch ein effizientes und konsensfähiges Finanzierungssystem. Ausgehend von der Frage, welche Einnahmenkompetenzen der europäischen Ebene zugeordnet werden sollten, analysiert der Autor Stärken und Schwächen des Eigenmittelsystems und benennt Reformerfordernisse. Dazu zählt er insbesondere die Abschaffung des inzwischen verfehlten Korrekturmechanismus zugunsten des Vereinigten Königreichs.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.1 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Guido K. Raddatz: Das Eigenmittelsystem der Europäischen Union Frankfurt a. M. u. a.: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24496-das-eigenmittelsystem-der-europaeischen-union_28287, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 28287 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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