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/ 05.06.2013
Nadja Theurer

Das Verhältnis der EG zur Europäischen Menschenrechtskonvention. Eine Analyse des Gutachtens 2/94 des EuGH

Bern: Stämpfli Verlag AG 1998 (Swiss Papers on European Integration 17); 71 S.; brosch., 38,- DM; ISBN 3-7272-1716-2
Diss. Bern. – Der Grundrechtsschutz vollzieht sich auf drei Ebenen: der nationalen, supranationalen sowie der internationalen. Für die EG-Mitgliedstaaten ergibt sich daher nicht allein die Frage des Verhältnisses zwischen nationalem und Gemeinschaftsrecht, sondern auch die zwischen dem Gemeinschaftsrecht und der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) in Straßburg. Zugespitzt läßt sich fragen: "Wer hat das letzte Wort über die europäischen Menschenrechte?" (8) Letzter Höhepunkt der Debatte um den Grundrechtsschutz bildet die Anfrage des Rates der EG an den EuGH, ob sich ein EMRK-Beitritt mit den Gemeinschaftsverträgen vereinbaren läßt, was der EuGH in seinem im März 1996 erschienenen Gutachten verneint hat. Die Studie beleuchtet die Hintergründe dieser Entscheidung und analysiert sie.
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.2 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Nadja Theurer: Das Verhältnis der EG zur Europäischen Menschenrechtskonvention. Bern: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7212-das-verhaeltnis-der-eg-zur-europaeischen-menschenrechtskonvention_9632, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 9632 Rezension drucken
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