/ 18.06.2013
Christian Konow
Der Stabilitäts- und Wachstumspakt. Ein Rechtsrahmen für Stabilität in der Wirtschafts- und Währungsunion
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2002 (Schriftenreihe Europäisches Recht, Politik und Wirtschaft 275); 250 S.; brosch., 45,- €; ISBN 3-7890-7989-8Rechtswiss. Diss. Bonn; Gutachter: M. Herdegen, C. Grabenwarter. - Wer sich an der Diskussion über mögliche "blaue Briefe" der Kommission an einen Mitgliedstaat der Europäischen Union beteiligen möchte, sollte zu diesem Buch greifen. Konow widmet sich ausgiebig den Zielen des Stabilitäts- und Wachstumspaktes, der die Einhaltung der Haushaltsdisziplin in den Mitgliedstaaten sichern soll. Für die Stabilität und den Erfolg der Wirtschafts- und Währungsunion ist er von großer Bedeutung. Zu diesem Zweck wurden die Überwachungs- und Sanktionsverfahren gemäß Art. 99 und 104 EG durch eine Entschließung des Europäischen Rates und zwei Verordnungen des Rates ausgestaltet. Der Autor stellt deren Zusammenspiel bei der Konkretisierung der einzelnen Verfahrensabschnitte von der laufenden Überwachung des Mitgliedstaats über die Feststellung eines übermäßigen Defizits bis hin zur Verhängung von Sanktionen dar.
Inhaltsübersicht: 1. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt im Gesamtsystem der Wirtschafts- und Währungsunion; 2. Entstehungsgeschichte; 3. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt im gemeinschaftsrechtlichen Normengefüge; 4. Die Ausgestaltung des Verfahrens bei einem übermäßigen Defizit durch den Stabilitäts- und Wachstumspakt; 5. Das multilaterale Überwachungsverfahren.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.5 | 3.7
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Christian Konow: Der Stabilitäts- und Wachstumspakt. Baden-Baden: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17648-der-stabilitaets--und-wachstumspakt_20335, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 20335
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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