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/ 03.06.2013
Gabriele Werner

Die europäische Regionalpolitik im Spannungsfeld zwischen Wachstums- und Ausgleichspolitik. Die Rolle der Regionalpolitik im Integrationsprozeß der Europäischen Gemeinschaft

Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 1996 (Nomos Universitätsschriften: Wirtschaft 27); 193 S.; brosch., 58,- DM; ISBN 3-7890-4225-0
Wirtschaftswiss. Diss. Bremen; Erstgutachter: J. Huffschmid. - Die Autorin gliedert ihre Untersuchung in drei Teile. Im ersten Teil wird die wirtschaftliche Entwicklung der EG von 1960 bis 1993 skizziert. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf regionalen Entwicklungstendenzen in der Bundesrepublik Deutschland und in Spanien. Der zweite Teil gibt einen knappen Überblick über theoretische Erklärungsansätze für räumliche Disparitäten. Darüber hinaus stellt die Autorin auch Ansätze zur Definition optimaler Integrationsgebiete dar. Im dritten Teil der Arbeit wird die historische Entwicklung und heutige Funktionsweise der europäischen Regionalpolitik dargestellt. Die vor Beginn der Planungsperiode 1994 - 1999 erfolgten Änderungen werden hierbei berücksichtigt. Die Autorin geht davon aus, daß die europäische Regionalpolitik in ihrer jetzigen Form nicht zu einem langfristigen Ausgleich regionaler Entwicklungsdisparitäten beitragen kann. Statt dessen empfiehlt sie den strukturschwachen Mitgliedstaaten, ihren wirtschaftspolitischen Handlungsspielraum durch eine Strategie der begrenzten ökonomischen Desintegration zu erhöhen.
Reiner Martin (RM)
M. A.
Rubrizierung: 3.53.1 Empfohlene Zitierweise: Reiner Martin, Rezension zu: Gabriele Werner: Die europäische Regionalpolitik im Spannungsfeld zwischen Wachstums- und Ausgleichspolitik. Baden-Baden: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/1645-die-europaeische-regionalpolitik-im-spannungsfeld-zwischen-wachstums--und-ausgleichspolitik_1877, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 1877 Rezension drucken
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