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/ 11.06.2013
Reinhard Kreissl

Die ewige Zweite. Warum die Macht den Frauen immer eine Nasenlänge voraus ist

München: Droemer 2000; 224 S.; geb., 34,- DM; ISBN 3-426-27205-9
Das populärwissenschaftliche, leicht lesbare Buch diskutiert in unaufgeregter Art und Weise das Verhältnis von Frauen und Macht. Obwohl Frauen zunehmend in vormals männlich dominierte Machpositionen vordringen, so die zentrale These des Autors, bedeutet dies keineswegs, dass sie damit auch tatsächlich mehr Macht erhalten. Vielmehr würden diese Positionen als Folge der Feminisierung in diesem Bereich, zunehmend an Bedeutung verlieren und die Macht sei in anderen gesellschaftlichen Bereichen zu finden. Diese These illustriert der Autor unter Zuhilfenahme von populär aufbereiteten Modellen und Theorien unterschiedlicher Disziplinen: Soziologie und Psychologie werden unter anderem ebenso bemüht wie Moralphilosophie und Ökonomie, aufgelockert mit einem Potpourri von Anekdötchen, Einzelfalldarstellungen und Kritik an den Grünen.
Silke Becker (Be)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.27 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Reinhard Kreissl: Die ewige Zweite. München: 2000, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/12100-die-ewige-zweite_14446, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 14446 Rezension drucken
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