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/ 05.06.2013
Otto von Habsburg

Die Paneuropäische Idee. Eine Vision wird Wirklichkeit

Wien/München: Amalthea 1999; 239 S.; 34,- DM; ISBN 3-85002-424-5
Der 1912 als ältester Sohn des österreichisch-ungarischen Kaiserpaares geborene langjährige Streiter für die Vereinigung Europas, seit beinahe 30 Jahren Internationaler Präsident der Paneuropa-Union und seit 20 Jahren Mitglied des Europäischen Parlaments (zuletzt sogar dessen Alterspräsident) benennt die Probleme Europas vor der Jahrtausendwende, u. a. die Gefahren, die der Demokratie drohen, und weist einen Weg, wie Europa "souverän" (71 ff.) werden kann. Dieses ließe sich nicht nur mittels struktureller Reformen, sondern auch durch eine geistige und moralische Erneuerung erreichen. Von Habsburg zeigt auf, wie seine Vision von Paneuropa ("die einzige realistische Friedensidee unserer Zeit" [134]) Wirklichkeit werden kann - was natürlich eine baldige Erweiterung der Europäischen Union impliziert, damit möglichst rasch Europas Ziel erreicht wäre, nämlich "ein großer Raum der Sicherheit und des Friedens in der Welt zu sein" (133 f.).
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.13.2 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Otto von Habsburg: Die Paneuropäische Idee. Wien/München: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8143-die-paneuropaeische-idee_10755, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 10755 Rezension drucken
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