/ 18.06.2013
Katrin Sobania
Die Politische Ökonomik der Deregulierung. Eine Untersuchung am Beispiel der Sektoren Telekommunikation, Straßen- und Schienengüterverkehr sowie Landwirtschaft
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2003 (Europäische Hochschulschriften: Reihe V, Volks- und Betriebswirtschaft 2989); 318 S.; brosch., 45,50 €; ISBN 3-631-50772-0Wirtschaftswiss. Diss. Potsdam; Gutachter: N. Eickhof. - Dem Trend zur Deregulierung hat sich Deutschland, anders als die USA, erst spät angeschlossen. Die Diskussion um die Deregulierung der vom Staat kontrollierten wirtschaftlichen Bereiche hält auch nach der Durchführung der bislang größten Liberalisierung in Deutschland - des Mobilfunkmarktes - weiter an. Die vom Autor implizierte „Grundtendenz zu mehr Wettbewerb" (21) wird anhand des Deregulierungsprozesses in der Telekommunikationsbranche sowie beim Straßen- und Schienenverkehr intensiv betrachtet. Sobanias Schlussfolgerungen entsprechen im Wesentlichen der neoliberal herrschenden Meinung. Lediglich die Synthese weicht mit pathetischen Handlungsempfehlungen und etwas zu utopischen Forderungen von dem sonst soliden Gesamtbild der Untersuchung ab.
Peter Rötzel (PR)
Student, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und FernUniversität Hagen.
Rubrizierung: 2.34 | 5.45
Empfohlene Zitierweise: Peter Rötzel, Rezension zu: Katrin Sobania: Die Politische Ökonomik der Deregulierung. Frankfurt a. M. u. a.: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/20276-die-politische-oekonomik-der-deregulierung_23628, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 23628
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Student, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und FernUniversität Hagen.
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