/ 18.06.2013
Heinrich Scholler
Die Rechtsvergleichung bei Gustav Radbruch und seine Lehre vom überpositiven Recht
Berlin: Duncker & Humblot 2002 (Schriften zur Rechtstheorie 210); 121 S.; 42,- €; ISBN 3-428-10904-XDer Autor untersucht die rechtsvergleichenden Schriften Radbruchs und stellt den Zusammenhang zu dessen rechtsphilosophischen Arbeiten her. Er betrachtet dabei die vergleichenden Studien, allen voran den „Geist des englischen Rechts", als Beiträge zu einer „vergleichende[n] Rechtskulturwissenschaft" (7), die vor allem durch die Analyse von den Normen zugrunde liegenden Intentionen und Ideen ein kulturell fundiertes Verständnis für verschiedene Rechtstraditionen vermittelt.
Inhaltsübersicht: II. Die Stellung der Rechtsvergleichung bei Radbruch; III. Die rechtsvergleichenden Arbeiten im Allgemeinen; IV. Radbruch und die Rechtsvergleichung im 19. Jahrhundert; V. Allgemeine Darstellung der rechtsvergleichenden Arbeiten; VI. Das englische Recht in der Sichtweise Radbruchs; VII. Rechtsvergleichung und das Internationale Recht; VIII. Juristisches Studium und Studienreform; IX. Zur Rechtskultur in den Zeitungsartikeln; X. Radbruchs Wendung zum überpositiven Recht.
Markus Lang (ML)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 5.44
Empfohlene Zitierweise: Markus Lang, Rezension zu: Heinrich Scholler: Die Rechtsvergleichung bei Gustav Radbruch und seine Lehre vom überpositiven Recht Berlin: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19265-die-rechtsvergleichung-bei-gustav-radbruch-und-seine-lehre-vom-ueberpositiven-recht_22376, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 22376
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Dr., Politikwissenschaftler.
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