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/ 18.06.2013
Andreas Schwarz

Die umweltpolitische Bedeutung der Ertragsbesteuerung. Ökologische und ökonomische Effektivität standardorientierter Instrumente

Berlin: Analytica 2001 (Angewandte Umweltforschung 19); 174 S.; brosch., 35,30 €; ISBN 3-929342-66-9
Diss. Sozial- und Wirtschaftswiss. Fakultät Innsbruck; Gutachter: H. Weck-Hannemann, H. Lexa. - In der umweltpolitischen Debatte werden insbesondere vier Instrumente häufig diskutiert: Auflagen, Abgaben, Zertifikate und das Haftungsrecht. Allerdings - so der Ansatzpunkt der Arbeit - werden dabei die unterschiedlichen steuerlichen Konsequenzen der verschiedenen Instrumente nur selten mit in die Diskussion einbezogen. Diese sind jedoch für die Entscheidungen der Emittenten wesentlich und könnten zudem Rückwirkungen auf zentrale Eigenschaften der Instrumente (wie beispielsweise ökonomische Effizienz) haben. Die steuerrechtliche Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die Berücksichtigung der Ertragsbesteuerung insbesondere bei den marktwirtschaftlich orientierten Instrumenten eine deutlich schlechtere umweltpolitische Beurteilung zur Folge hat. Dabei setzt die Arbeit solide Grundkenntnisse des deutschen Steuerrechts und der Bilanzierungsvorschriften voraus. Inhaltsübersicht: II. Staatliche Eingriffsmöglichkeiten im Umweltbereich; III. Elemente der Ertragsbesteuerung mit umweltpolitischer Bedeutung; IV. Auswahl konkreter Normen des Ertragssteuerrechts mit umweltpolitischer Bedeutung.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.341 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Andreas Schwarz: Die umweltpolitische Bedeutung der Ertragsbesteuerung. Berlin: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17464-die-umweltpolitische-bedeutung-der-ertragsbesteuerung_20104, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 20104 Rezension drucken
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