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/ 19.06.2013
Robert Arnold

Ein normativ begründetes Modell für die Krankenversicherung in Deutschland

Aachen: Shaker Verlag 2006 (Berichte aus der Volkswirtschaft); VIII, 250 S.; 49,80 €; ISBN 978-3-8322-5147-5
Wirtschaftswiss. Diss. Trier; Gutachter: E. Knappe, P. Hecheltjen. – Der Autor greift die Diskussion über die Finanzierung der Krankenversicherung auf und fragt, nach welchen Kriterien ein Gesundheitswesen zu gestalten ist, das normativen Gerechtigkeitsansprüchen genügt. Er beschränkt sich dabei auf die Finanzierungsseite und wägt zwischen einkommensabhängigen und pauschalierten Beitragszahlungen ab. Im Mittelpunkt steht die Begründung des sogenannten Maximin-Kriteriums, das eine „maximal vernünftig vertretbare Umverteilung fordert“ (5) und damit über das sonst in der Volkswirtschaft gängige „Pareto-Kriterium“ hinausweist. Es handelt sich um eine rein volkswirtschaftliche Untersuchung, die für politikwissenschaftliche Fragestellungen kaum relevant ist.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.342 Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Robert Arnold: Ein normativ begründetes Modell für die Krankenversicherung in Deutschland Aachen: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21512-ein-normativ-begruendetes-modell-fuer-die-krankenversicherung-in-deutschland_30628, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 30628 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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