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/ 21.06.2013
Götz W. Werner

Einkommen für alle

Köln: Kiepenheuer & Witsch 2007; 222 S.; geb., 16,90 €; ISBN 978-3-462-03775-3
Das populäre Buch weist drei programmatische Kapitel auf: Zunächst skizziert Werner das Ende des Normalarbeitsverhältnisses, um die Vorstellung in Frage zu stellen, Wirtschaftswachstum gewährleiste Vollbeschäftigung. Im Anschluss stellt er sein Konzept der Grundsicherung vor und legt seine steuerpolitischen Vorstellungen dar. Der Autor plädiert für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens von 800 Euro und die Abschaffung aller Steuern unter Ausnahme der drastisch zu erhöhenden Konsumsteuern. Zwischen diesen beiden Kapiteln preist er die Vorbildwirkung seines eigenen Drogeriediscounters. Die ausgeführten Forderungen werden als Vision konstruiert und kaum analytisch diskutiert, so dass sich das Buch eher als anthroposophisches Manifest denn als wissenschaftlicher Beitrag liest.
Frank Schale (FS)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Professur für Politische Theorie und Ideengeschichte, Technische Universität Chemnitz.
Rubrizierung: 2.342 Empfohlene Zitierweise: Frank Schale, Rezension zu: Götz W. Werner: Einkommen für alle Köln: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/27450-einkommen-fuer-alle_32159, veröffentlicht am 16.08.2007. Buch-Nr.: 32159 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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