/ 04.06.2013
Matthias Rossi
Europäisches Parlament und Haushaltsverfassungsrecht. Eine kritische Betrachtung der parlamentarischen Haushaltsbefugnisse
Berlin: Berlin Verlag Arno Spitz GmbH 1997 (Berliner Juristische Universitätsschriften: Öffentliches Recht 9); XVIII, 281 S.; kart., 68,- DM; ISBN 3-87061-664-4Rechtswiss. Diss. HU Berlin; Erstgutachter: M. Kloepfer, Zweitgutachter: I. Pernice. - Rossi beschreibt in diesem Buch, das gleichzeitig bei der Nomos Verlagsgesellschaft (ISBN 3-7890-5195-0) erschienen ist, Entwicklung und Gegenstand des Haushaltsrechts der Europäischen Union. Er geht auf die Rolle des Europäischen Parlaments, dessen Kompetenzen und Einflußmöglichkeiten in den unterschiedlichen Phasen des Haushaltskreislaufs ein und untersucht die Geltung und Einhaltung der Haushaltsfunktionen und Haushaltsgrundsätze, bevor er die Befugnisse des EPs abschließend bewertet: Der Autor bezeichnet die Aufteilung der Haushaltsbefugnisse zwischen dem Rat und dem EP gemäß der jetzigen Haushaltsverfassung als "sinnvoll" (260), allerdings sollten die Kompetenzen des Europäischen Parlaments hinsichtlich "der Einnahmen erweitert werden; eine Stellung des Parlaments, die über eine Gleichberechtigung mit dem Rat hinausgeht, ist dabei aber nicht geboten" (262).
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.3 | 3.2
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Matthias Rossi: Europäisches Parlament und Haushaltsverfassungsrecht. Berlin: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/5852-europaeisches-parlament-und-haushaltsverfassungsrecht_7607, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 7607
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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