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/ 04.06.2013
Gisela Jürgens / Angelika Dickmann

frauen-lehren

Rüsselsheim: Göttert Verlag 1996; 185 S.; 29,80 DM; ISBN 3-922499-25-2
"Die Texte sprechen davon, was die Differenz der Geschlechter zu denken aufgibt." (6) Die sprachlich deutlich an Heidegger orientierte, differenztheoretisch ausgerichtete Darstellung versucht, Weiblichkeit und Frau-Sein in Auseinandersetzung mit Texten insbesondere von Irigaray und den "Mailänderinnen" (Libreria delle Donne) auszubuchstabieren. Hervorgegangen sind die Texte des Bandes auch aus der Arbeit des "Arbeitskreises Weibliche Genealogien", der sich von 1990 bis 1993 regelmäßig getroffen hat. Politikwissenschaftliche Relevanz hat das Werk nach Ansicht der Autorinnen in folgender Hinsicht: "Das eigene Mehr wollen, in den Blick nehmen, ihm nach und nach Ausdruck und Formen verleihen, bedeutete für die eine Glück, für die andere koinzidierte das mit Politik." (6)
Silke Becker (Be)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.272.36 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Gisela Jürgens / Angelika Dickmann: frauen-lehren Rüsselsheim: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6174-frauen-lehren_8393, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 8393 Rezension drucken
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