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/ 18.06.2013
Martin Kriele

Grundprobleme der Rechtsphilosophie

Münster/Hamburg/London: Lit 2003 (Wissenschaftliche Paperbacks 10); IV, 220 S.; brosch., 19,90 €; ISBN 3-8258-6398-0
In Opposition zum Rechtspositivismus versteht Kriele Rechtsphilosophie als „politische Aufklärung" (3). Ein Blick in die Geschichte der deutschen Staatsrechtslehre, v. a. auf den Positivismus des Kaiserreichs und der Weimarer Republik, zeige, dass die Trennung von Recht und Gerechtigkeit, wie sie der Positivismus durchführe, philosophisch nicht haltbar und politisch sogar gefährlich sei. Für Politikwissenschaftler sind v. a. der zweite und dritte Hauptteil des Buches, „Die rechtspolitische Ebene" und „Die menschenrechtliche Ebene" von Interesse. Aus dem Inhalt: I. Die juristische Ebene 1. Gerechtigkeit im positiven Recht 2. Der unparteiische Richter 3. Rechtstheorie und Rechtspraxis 4. Gesetzestreue und Gerechtigkeit - ein Gegensatz? 5. Gründe für die Präjudizienvermutung 6. Zur anglo-amerikanischen „jurisprudence" 7. Die Hintergründe des Rechtspositivismus II. Die rechtspolitische Ebene 1. Fortschritt 2. Der rechtspolitische Diskurs 3. Zweck und Vergeltung im Strafrecht 4. Ziviler Ungehorsam III. Die menschenrechtliche Ebene 1. Naturrecht 2. Menschenwürde 3. Zur Universalität der Menschenrechte 4. Weltverantwortung und Entwicklungshilfe 5. Probleme der sozialen Gerechtigkeit
Florian Weber (FW)
M. A., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 5.44 Empfohlene Zitierweise: Florian Weber, Rezension zu: Martin Kriele: Grundprobleme der Rechtsphilosophie Münster/Hamburg/London: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/18199-grundprobleme-der-rechtsphilosophie_21032, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 21032 Rezension drucken
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