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/ 20.06.2013
Thomas Eisenbach

Hartz und die Reform der Arbeitsvermittlung. Wie können private Vermittler die Effizienz in der Arbeitsvermittlung steigern?

Marburg: Tectum Verlag 2004; 139 S.; 25,90 €; ISBN 3-8288-8651-5
Im April 2002 führte das Bundesarbeitsministerium das Instrument der Vermittlungsgutscheine ein, mit dem Arbeitslose private Vermittlungsagenturen mit einer Stellensuche beauftragen können. Diese Form der Zusammenarbeit zwischen der Bundesagentur - die im Bereich der Vermittlung über viele Jahre das Monopol innehatte - und Privaten haben Kritiker der als überbürokratisiert wahrgenommenen Institution schon lange gefordert. Der Autor möchte - auf Basis von Konzepten der „Neuen Institutionenökonomik" - diese Gutscheinsysteme anhand eines ökonomischen Modells analysieren, in dem Arbeitsagentur, Arbeitslose und private Agenturen als Akteure fungieren. „Ziel dieser theoretischen Analyse ist es, mit ihren Ergebnissen Empfehlungen für weitere empirische Forschung und in begrenztem Umfang auch für die politische Umsetzung geben zu können." (7)
Thomas Mirbach (MIR)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Lawaetz-Stiftung Hamburg, Lehrbeauftragter, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg.
Rubrizierung: 2.342 Empfohlene Zitierweise: Thomas Mirbach, Rezension zu: Thomas Eisenbach: Hartz und die Reform der Arbeitsvermittlung. Marburg: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22960-hartz-und-die-reform-der-arbeitsvermittlung_26226, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 26226 Rezension drucken
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