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/ 18.06.2013
Katharina Inhetveen

Institutionelle Innovation in politischen Parteien. Geschlechterquoten in Deutschland und Norwegen

Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2002 (Studien zur Sozialwissenschaft); 281 S.; brosch., 26,90 €; ISBN 3-531-13806-5
Sozialwiss. Diss. Mainz. - Die Arbeit vergleicht die Institutionalisierungsprozesse von Quotenregelungen in den politischen Parteien Deutschlands und Norwegens: Während hierzulande Quoten nach wie vor nicht unumstritten sind, wird sogar das norwegische Kabinett bereits seit mehr als 15 Jahren ganz selbstverständlich nach Geschlechterquoten besetzt. Dabei geht es der Autorin jedoch weniger um den Vergleich der unterschiedlichen Erfahrungen mit der Quote; vielmehr soll an diesem Beispiel der Verlauf von Institutionalisierungsprozessen untersucht werden. Sie zeigt u. a., dass dieser Prozess aus vier aufeinander aufbauenden Phasen besteht; wobei in jeder Phase die Schwelle zur darauf folgenden nur unter bestimmten Bedingungen auch tatsächlich überschritten wird (mehrdimensionales Schwellenmodell). Inhaltsübersicht: II. Vergleichende Analysen: 3. Länderspezifische Bedingungen für institutionelle Innovationen; 4. Parteienvergleich. III. Der Prozess institutioneller Innovationen: 5. Dimensionen des Prozesses institutioneller Innovationen; 6. Erste Schwelle: Die Innovationsforderung als Konfliktgegenstand; 7. Zweite Schwelle: Einführung einer formalen Regelung; 8. Dritte Schwelle: Umsetzung des formalen Beschlusses; 9. Vierte Schwelle: Der Übergang zur Selbstverständlichkeit.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.222.3312.362.272.61 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Katharina Inhetveen: Institutionelle Innovation in politischen Parteien. Wiesbaden: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17765-institutionelle-innovation-in-politischen-parteien_20482, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 20482 Rezension drucken
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