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/ 05.06.2013
Rüdiger Waldkirch

Institutionelle Umweltökonomik. Eine konstruktive Kritik wohlfahrtstheoretischer Konzeptionen

Berlin: Erich Schmidt Verlag 1998 (Beiträge zur Umweltgestaltung A 140); VIII, 103 S.; kart., 46,- DM; ISBN 3-503-05026-4
Wirtschaftswiss. Diplomarbeit Eichstädt; Erstgutachter: K. Homann. - Waldkirch führt in die wohlfahrtstheoretisch fundierte Umweltökonomik ein und stellt die beiden klassischen Ansätze staatlicher Interventionslösung von Pigou sowie privatwirtschaftlicher Verhandlungslösung von Coase dar. Der Autor zeigt, daß diese theoretischen Grundlagen nicht ausreichen und wertvolle umweltpolitische Instrumente wie Normen, Gesetze und Selbstbindungen dabei vernachlässigt werden. Er formuliert seine Kritik aus einer institutionenökonomischen Sichtweise heraus. Auf der Grundlage des Konzepts unvollständiger Verträge führt er umweltpolitische Implementationsprobleme auf die mangelnde theoretische Berücksichtigung konfligierender Interessen zurück. Mittels spieltheoretischer Darstellungen weist Waldkirch auf die Bedeutung allgemein akzeptierter Regeln hin und setzt auf den stärkeren Gebrauch von privaten Verhandlungslösungen. Inhaltsübersicht: 1. Problemexposition und Aufbau der Arbeit; 2. Die wohlfahrtstheoretische Tradition; 3. Kritik am wohlfahrtstheoretischen Vermittlungsansatz; 4. Ausblick: Konzeptionelle Konsequenz der Kritik: Institutionelle Umweltökonomik.
Julia von Blumenthal (JB)
Prof. Dr., Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin.
Rubrizierung: 2.261 Empfohlene Zitierweise: Julia von Blumenthal, Rezension zu: Rüdiger Waldkirch: Institutionelle Umweltökonomik. Berlin: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6628-institutionelle-umweltoekonomik_8953, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 8953 Rezension drucken
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