/ 21.06.2013
Tobias Jakobi
Konfessionelle Mitbestimmungspolitik. Arbeitsbeziehungen bei Caritas und Diakonie am Beispiel des Krankenhaussektors
Berlin: edition sigma 2007 (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 88); 318 S.; 19,90 €; ISBN 978-3-8360-8688-2Gesellschaftswiss. Diss. Marburg; Gutachter: M. Funder, L. Kißler. – Jakobi konzentriert sich auf die Mitbestimmungspolitik im konfessionellen Krankenhausbereich und fragt, ob sich diese „zwischen der evangelischen und katholischen Seite eher ähnelt oder eher unterscheidet“ (12). Auf verschiedenen Ebenen analysiert er in vergleichender Weise, welche Faktoren die konfessionelle Mitbestimmungspolitik bei Caritas und Diakonie bestimmen. Er untersucht die Akteure und ihre Beziehungen zueinander auf der bundesweiten und der regionalen Ebene sowie exemplarisch bei je zwei evangelischen und katholischen großen Krankenhausträgern. Es gelingt dem Autor, die Spezifik des kirchlichen Arbeitsrechts sowie die zwischen den Konfessionen unterschiedlichen Regelungen und die Unterschiede zum nicht-konfessionellen Bereich herauszuarbeiten. Deutlich wird, dass die konfessionelle Mitbestimmungspolitik stark durch regionale wie einrichtungsbezogene Aspekte der Mitbestimmung geprägt ist. Der Autor leistet einen wertvollen Beitrag zum besseren Verständnis der konfessionellen Arbeitsbeziehungen.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.331 | 2.342
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Tobias Jakobi: Konfessionelle Mitbestimmungspolitik. Berlin: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/28764-konfessionelle-mitbestimmungspolitik_33934, veröffentlicht am 09.04.2008.
Buch-Nr.: 33934
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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