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/ 03.06.2013
Ilko-Sascha Kowalczuk

Legitimation eines neuen Staates. Parteiarbeiter an der historischen Front. Geschichtswissenschaft in der SBZ/DDR 1945 bis 1961

Berlin: Ch. Links Verlag 1997 (Forschungen zur DDR-Gesellschaft); 407 S.; brosch., 48,- DM; ISBN 3-86153-130-5
"In der [...] Studie wird [...] anhand der bis 1990 nicht zugänglichen Archivalien [...] untersucht, wie sich der Umbau einer gesamten Wissenschaftsdisziplin nach ideologischen Zwecksetzungen vollzog und die Geschichtswissenschaft der DDR zunehmend politisch instrumentalisiert wurde. Behandelt werden dabei der Verdrängungsprozeß bürgerlicher Wissenschaftler, das Verhalten der 'neuen' Historiker in den Krisen von 1953, 1956 und 1961, das Beziehungsgeflecht zwischen Staat, Partei und Wissenschaft sowie die Kontakte der ostdeutschen Historiker zu ihren westdeutschen Kollegen." (letzte Umschlagseite) Inhaltsübersicht: Das zweite Leben der DDR-Geschichtswissenschaft. Einleitung; Legitimation als Grundproblem der kommunistischen Diktatur; Hypotheken 1945: Die Vorgeschichte der DDR-Geschichtswissenschaft; Irrweg einer Nation. Der historisch-politische "Diskurs" im Nachkriegsdeutschland und die Beiträge der Marxisten-Leninisten 1945-1948; Hochschulpolitik zwischen Kriegsende und Mauerbau; Historische Forschung in der SBZ/DDR zwischen Kriegsende und Mauerbau; Das Scheitern der DDR-Geschichtswissenschaft.
Sabine Steppat (Ste)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.313 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Ilko-Sascha Kowalczuk: Legitimation eines neuen Staates. Berlin: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/3374-legitimation-eines-neuen-staates_4441, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 4441 Rezension drucken
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