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/ 03.06.2013
Bettina Michalski

Louise Schroeders Schwestern. Berliner Sozialdemokratinnen der Nachkriegszeit. Hrsg. vom Franz-Neumann-Archiv

Bonn: Verlag J. H. W. Dietz Nachfolger 1996; 304 S.; brosch., 39,80 DM; ISBN 3-8012-0240-2
Der Name der Oberbürgermeisterin Berlins von 1947 bis 1949 steht mittlerweile für viele, heute oft vergessene Frauen, die in den Aufbaujahren der SPD und Berlins maßgebend mitarbeiteten. Hier werden über 100 Sozialdemokratinnen, unter ihnen auch Parlamentarierinnen und Funktionärinnen, porträtiert. Im ersten Teil geht es um die politische Arbeit von Frauen im Berlin der Nachkriegszeit: z. B. um die Netzwerke und Organisationen, die eingerichtet wurden, um die Bereiche der Arbeit und natürlich auch um die Hindernisse, die dabei auftauchten. Der zweite Teil enthält ein Verzeichnis der hier vorgestellten Frauen sowie ihre Biographien. Fotos, Wahlplakate, Dokumente und ein Anhang, der u. a. über die Sozialdemokratinnen in der Stadtverordnetenversammlung und im Abgeordnetenhaus (286 f.) sowie über die Vertreterinnen der Frauen im Landesausschuß (228) informiert, vervollständigen die Darstellung.
Petra Beckmann-Schulz (Bm)
Dr., Politikwissenschaftlerin.
Rubrizierung: 2.362.3312.313 Empfohlene Zitierweise: Petra Beckmann-Schulz, Rezension zu: Bettina Michalski: Louise Schroeders Schwestern. Bonn: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/3096-louise-schroeders-schwestern_4049, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 4049 Rezension drucken
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