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/ 05.06.2013
Paul Hild

Netzwerke der lokalen Arbeitsmarktpolitik. Steuerungsprobleme in theoretischer und empirischer Sicht

Berlin: edition sigma 1997; 241 S.; 39,- DM; ISBN 3-89404-446-2
Diss. Bielefeld. - Von Politiknetzwerken als Akteure im intermediären Bereich zwischen Staat und Markt werden die Lösung von Steuerungsproblemen sowie die Steigerung kollektiver Problemlösungskapazitäten erwartet. Worin liegt die besondere Leistungsfähigkeit solcher Netzwerke und wo liegen deren Grenzen? Ausgehend von dieser Fragestellung unternimmt der Autor eine steuerungstheoretische Begründung von interorganisatorischen Netzwerken und entwickelt Elemente eines netzwerktheoretischen Ansatzes aus akteurs- und strukturtheoretischer Perspektive. Den empirischen Untersuchungsgegenstand bilden die im Zuge der deutschen Wiedervereinigung eingerichteten Gesellschaften für Arbeitsförderung, Beschäftigung und Strukturentwicklung (ABS). Am Beispiel von zwei ABS-Gesellschaften – an deren Aufbau der Autor als Sachverständiger beteiligt war – werden die Gründe für eine erfolgreiche und eine gescheiterte Politikvernetzung analysiert und abschließend die Potentiale und Grenzen netzwerklicher Steuerung aufgezeigt.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.3422.325 Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Paul Hild: Netzwerke der lokalen Arbeitsmarktpolitik. Berlin: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7370-netzwerke-der-lokalen-arbeitsmarktpolitik_9814, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 9814 Rezension drucken
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