/ 04.06.2013
Helmut Szpott
Neutralität und Integration. Das Relationale der Neutralität im Beitrittsprozeß Irlands zur EG
Wien: Braumüller 1997 (Studien zur politischen Wirklichkeit 7); VIII, 228 S.; kart., 49,- DM; ISBN 3-7003-1203-2Irland war das erste EG-Mitglied, das keinem militärischen Sicherheitsbündnis angehörte. Innerhalb Irlands wurde das Spannungsverhältnis zwischen dieser irischen Neutralität und der Integration in die Europäische Gemeinschaft durchaus als problematisch empfunden. Die Diskussionen dieser beiden unterschiedlichen Ziele (Neutralität und Integration) in der irischen Öffentlichkeit während des Beitrittsprozesses von 1970 bis 1972 bilden deshalb dem Gegenstand der Arbeit. Unter Neutralität als relationalem Konzept versteht der Autor dabei ein politisches Konzept, dessen inhaltliche Formulierung den internationalen und nationalen Erfordernissen soweit angepaßt werden kann, daß sogar gegensätzliche Ziele gleichzeitig verwirklicht werden können.
Aus dem Inhalt: 2. Theoretische Überlegungen zur Neutralität; 3. Von der Staatsgründung bis 1959; 4. Von 1959 bis 1970; 5. Von 1970 bis 1972: 5.3 Systematisierung der Argumente nach Themenbereichen.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 3.7 | 2.61
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Helmut Szpott: Neutralität und Integration. Wien: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/5375-neutralitaet-und-integration_7048, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 7048
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M. A., Politikwissenschaftler.
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